Spitze, dieser Spitzer!
So titelte einmal KRONE Journalist und Buchautor Werner Kopacka in einem Artikel über den steirischen Künstler. Durch Spitzers Hand wurden schon Sporthelme, Autos, ja sogar ein Riesen-Jet zum Kunstobjekt.
Gemeinsam mit Prof. Ernst Fuchs realisierte Spitzer, mit der Bemalung eines Großraum-Passagierjets, das größte Custom-Panting der Welt.
Geboren wurde Pablo Spitzer 1968 in Fürstenfeld,
aufgewachsen ist er in Rottenmann und die HTL besuchte
er dann in Leoben. Während der Schulzeit entstanden
unzählige Bleistift-, und Kohlezeichnungen. Von 1990 bis
1994 sammelte er nicht nur Erfahrung als
Stahlwerks-Montageleiter auf insgesamt vier Kontinenten
und im Marketing, sondern er suchte auch weiterhin Zeit
für seine eigentliche Berufung, der Malerei. Bei
zahlreichen Seminaren und Kursen im In- und Ausland
setzte er sich intensiv mit der erstmals in seinen
Werken auftauchenden Farben auseinander. Schließlich
stieg er 1993 aus seinem technischen Beruf aus und lebte
nur noch für Staffelei und Palette.
Als Illustrator zählt er heute Firmen wie die Fernwärme
Wien, Veitsch-Radex-AG, Liebherr, Herz, Böhler Udeholm,
Plasser und Theurer unter vielen anderen zu seinen
Auftraggebern.
Als Airbrushkünstler und Lackdesigner avancierte der
Perfektionist in den letzten Jahren zur ersten Adresse
Wiens. So stammt zum Beispiel der „Benzinbrüder“
Schriftzug für Roland Düringers Kabarettprogramm aus
seiner Feder. Auch arbeitete er bereits auch für die
Scuderia Ferrari und für Ronny Seunig. In Zusammenarbeit
mit Professor Ernst Fuchs entstand das weltweit größte
Custom-Painting. Die beiden bemalten die komplette
Oberfläche einer Illushin 62. Die gesamte bemalte Fläche
betrug 1617 Quadratmeter.
Auch altmeisterliche Techniken beschäftigen den
ruhelosen Künstler, so sind mittlerweile einige
Rubenskopien in öffentlichem und privatem Besitz. Sein
Betätigungsfeld reicht außerdem noch von Wandgemälden
und Portraits bis zu Kursen (Zeichnen und Malen in der
Perspektive) in seinem Atelier und an der
Volkshochschule Wien. Seine Leidenschaft ist und bleibt
aber die bildende Kunst.
In verschiedensten künstlerischen Phasen entwickelte er
sich vom Hyperrealisten zum Experimentierenden, die
Abstraktion suchenden Künstler, der ständig mit
verschiedensten Stilen, Techniken und Materialien
arbeitet, sie vermischt und auch eigene Mal- und
Übermaltechniken entwickelt.
Seine zahlreichen Werkschauen (unter anderem gemeinsam
mit Friedensreich Hundertwasser oder Arik Brauer) waren
bereits erfolgreich in ganz Österreich, sowie in
Warschau, Istanbul, Florenz und Teheran zu sehen. Mittlerweile
hat der „Paintoholic“ seine Arbeiten bereits in über 100
Ausstellungen gezeigt.
Seine Inspirationen holt sich Pablo Spitzer unter andrem
bei seien zahlreichen Auslandsaufenthalten. So kam er
erst vor wenigen Wochen mit seiner Gattin aus Namibia
zurück, wo sie gemeinsam 3 Wochen lang durch die
eindrucksvolle Wüste fuhren und die Eindrücke des Landes,
der dort lebenden Bevölkerung und den Tieren mit nach
hause nahmen. Kaum in Wien angekommen ging es dann
gleich zum „Nightrace“ nach Schladming, wo Pablo Spitzer
eine Ausstellung unter dem Titel „Feuerskunst“ zeigte.
Mehr Infos zu Pablo Spitzer unter: www.pablo-spitzer.com
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